Fotowalk durch Erfurt – Zwischen Geschichte, Krämerbrücke und den KiKA-Figuren

Erfurt stand schon lange auf meiner Liste der Städte, die ich fotografisch erkunden wollte. Mit seiner historischen Altstadt, den verwinkelten Gassen und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet die Thüringer Landeshauptstadt unzählige Motive. Mein Rundgang begann am Hirschgarten und führte mich einmal quer durch die schönsten Ecken der Stadt.

Vom Hirschgarten aus ging es zunächst zum Domplatz. Schon beim Betreten des weitläufigen Platzes eröffnet sich der beeindruckende Blick auf das Wahrzeichen Erfurts: den Dom St. Marien und die benachbarte Severikirche. Die monumentale Treppenanlage und die imposanten Kirchen bilden eine Kulisse, die man immer wieder fotografieren möchte – aus jeder Perspektive ergeben sich neue spannende Bildkompositionen.

Nach einem Rundgang rund um den Dom führte mich der Weg weiter zum Theater Erfurt. Der moderne Bau bildet einen interessanten Kontrast zur historischen Altstadt und zeigt, wie harmonisch sich unterschiedliche Baustile in Erfurt miteinander verbinden.

Von dort ging es hinauf zur Zitadelle Petersberg. Der kurze Anstieg wurde schnell belohnt. Oben angekommen bot sich ein fantastischer Ausblick über die Dächer der Stadt. Von hier konnte ich Erfurt einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Die roten Dächer, die Kirchtürme und die verwinkelte Altstadt lagen mir buchstäblich zu Füßen – ein perfekter Ort für Panoramaaufnahmen und Detailfotos gleichermaßen.

Nach dem Abstieg führte mich mein Weg durch die Marktstraße in Richtung Krämerbrücke. Sie gehört zweifellos zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist weit mehr als nur eine Brücke. Die dicht aneinandergereihten Fachwerkhäuser, kleinen Geschäfte und Ateliers verleihen ihr einen ganz besonderen Charme. Ich nahm mir bewusst Zeit, nicht nur die Brücke selbst, sondern auch die umliegenden Gassen und Höfe zu erkunden. Überall warteten neue Motive darauf, entdeckt zu werden.

Ein weiterer Halt war das Haus zum Kleinen Helm. Das historische Gebäude fügt sich wunderbar in das mittelalterliche Stadtbild ein und ist eines der vielen architektonischen Details, die Erfurt so sehenswert machen.

Über die Johannisstraße gelangte ich schließlich zum Anger. Nach den vielen gelaufenen Kilometern war es Zeit für eine wohlverdiente Rast. In entspannter Atmosphäre ließ ich mir etwas Leckeres schmecken und sammelte neue Energie für den letzten Abschnitt meines Rundgangs.

Frisch gestärkt führte mich der Weg weiter zur eindrucksvollen Ruine der Barfüßerkirche. Die erhaltenen Mauern erzählen von der bewegten Geschichte des Bauwerks und bilden zugleich ein außergewöhnliches Fotomotiv. Gerade das Zusammenspiel aus alter Bausubstanz und offenem Himmel verleiht der Kirche eine ganz besondere Atmosphäre.

Anschließend ging es zurück zum Hirschgarten, wo mein Fotowalk endete. Auf der gesamten Strecke begegneten mir außerdem alle KiKA-Figuren, die in Erfurt verteilt aufgestellt sind. Sie sorgten immer wieder für kleine, fröhliche Zwischenstopps und waren nicht nur für Familien, sondern auch für Fotografen ein schönes Motiv. Es machte großen Spaß, jede einzelne Figur zu entdecken und in den Rundgang einzubauen.

Am Ende des Tages war die Speicherkarte gut gefüllt. Erfurt hat sich als wahres Paradies für Fotografen erwiesen. Historische Bauwerke, romantische Gassen, beeindruckende Ausblicke und liebevolle Details wechseln sich auf engstem Raum ab. Zusammen mit den KiKA-Figuren entstand ein abwechslungsreicher Fotowalk, der Geschichte, Kultur und ein wenig Kindheitserinnerung auf wunderbare Weise miteinander verbunden hat.

One Comment

  • Bärbel

    Wow was ist das für eine tolle Stadt und sehr gute Fotos. Die würde ich mir auch sehr gene anschaun. Sehr schön die Figuren vom Sandmänchen, Maus und ……
    Einfach genial.

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